Launischer August

Der meteorologische Sommer ist am 1. September vorbei. Alle haben über das Wetter in diesem Sommer geredet. Wir auch!

Verwunderlich aus fliegerischer Sicht ist, dass dieses Jahr unter der Woche das Wetter oft schlecht war und am Wochenende besser und sogar fliegbar. Wir waren jedes Wochenende im August fliegen. Das erstes Wochenende in Lasserg beim Fliegerfest (Flugzeit >1h) und dann an den folgenden Samstagen oder Sonntagen in Holzheim/Neuss beim Schlepp mit dem Skyteam. Dabei war das erste Wochenende am Besten, Flugzeit > 30min. Die anderen Male waren es verlängerte Abgeleiter. Die Fahrzeit nach Neuss ist aber so kurz gegenüber den anderen „Hausbergen“ an der Mosel, so dass Schleppen in Neuss zu einer echten Alternative geworden ist. Besonders an Tagen an denen der Wind zu soaren nicht reichen würde bietet sich der Schlepp an.

Hier noch zwei Bilder von Klaus beim Start in Neuss (Danke an Heiko für die Überlassung der Bilder)

Schlepp1

Kontrollblick zur Seite 🙂

Schlepp … schon im Sessel

nein, ich sitze noch nicht in 3 Metern Höhe, das sieht nur so aus…

-Klaus

unter dem Radar

nein, nicht der bescheuerte Film aus dem Jahr 2005. Am Wochenende war Fliegerfest der RMLer und DGCler in Lasserg an der Mosel. Mit Rudi und Hans-Peter von den Rheinlandfliegern sind wir an beiden Tagen dort gewesen. Am Samstag war Schlepp angesagt. Zwei Winden mit vier Schleppseilen sollten eigentlich einen hohen Durchsatz erzeugen, denkt man. Leider gab es immer wieder Koordinationsschwierigkeiten zwischen den Winden und dann kamen noch Seilrisse und Überwürfe dazu. Es hat also ewig (bis 3 Stunden) gedauert bis wir unseren ersten Start hatten. Vor uns sind noch ein paar raus, die sich einigermaßen halten konnten. Das war dann der Ansporn für uns auch oben zu bleiben. Hat dann auch ganz gut bei Rudi und mir geklappt. Über eine Stunde sind wir rumgekreist und konnten das Fliegerfest und die weiteren (abgesoffenen, Hihi) Starts aus 1350 m Höhe bewundern.

Jetzt komme ich zu der Überschrift: in Lasserg ist seid Anfang des Jahres ein Deckel drauf (1372 m MSL). Also immer schön drunter bleiben, was aber gar nicht so einfach ist, wenn man endlich mal eine Blase erwischt hat, die durchzieht. Dann fliegt man halt aus dem Bereich raus, habe ich gedacht. Leider war dann außerhalb der Zone nur noch saufen, also wieder rein und lieber noch ein bisserl oben bleiben. Bei der Auswertung des Flugs….

Unter dem Radar

…habe ich dann gesehen, dass alles sauber war. Sonst hätte ich die Geschichte hier wohl auch nicht reingestellt 🙂 Den Flug kann man im DHV-XC bewundern. Die Lufräume im Garmin GPS sind echt Gold wert.

Hier noch ein Bild von Münstermaifeld (noch unter dem Deckel) … Münstermaifeld

…rechts im Bild beginnt dann der „freie Flug“. Am Sonntag war Hangstart für ganz mutige angesagt, da zuviel Wind. Also nicht für uns, wir sind dann früher wieder zurück nach Köln.

-Klaus